Ein Handgepäckkoffer ist häufig ungefähr 55 Zentimeter hoch, 40 Zentimeter breit und 20 bis 23 Zentimeter tief. Einheitliche Handgepäckmaße gibt es aber nicht. Jede Fluggesellschaft legt selbst fest, wie groß das Gepäckstück sein darf und ob es im gebuchten Tarif enthalten ist. Schaue hier für deine Airline nach.
Häufige Maße für einen Handgepäckkoffer
Die erlaubte Größe unterscheidet sich je nach Airline. Aktuelle Beispiele zeigen die Unterschiede:
- Lufthansa: maximal 55 × 40 × 23 Zentimeter
- Ryanair mit entsprechender Option: maximal 55 × 40 × 20 Zentimeter
Achtung! Viele Airlines unterscheiden zwischen einem kleinen Gepäckstück unter dem Vordersitz und einem größeren Handgepäckkoffer für das obere Gepäckfach.
Bei Ryanair darf die kleine kostenlose Tasche höchstens 40 × 30 × 20 Zentimeter groß sein. Bei Lufthansa misst der persönliche Gegenstand in den genannten Tarifen höchstens 40 × 30 × 15 Zentimeter. Ein klassischer Handgepäckkoffer passt meistens nicht unter den Sitz. Er benötigt daher eine Gepäckoption für das obere Fach, das du dazu kaufen kannst.
Rollen und Griffe gehören zu den Außenmaßen
Wenn du einen Koffer kaufen oder auswählen möchtest, achte darauf, dass der vollständige Koffer gemessen wird. Miss deshalb immer von der höchsten bis zur tiefsten beziehungsweise breitesten Stelle des Gepäckstücks. Auch ein ausgezogener Bereich, eine gefüllte Außentasche oder eine Erweiterungsfalte kann dafür sorgen, dass der Koffer die erlaubte Tiefe überschreitet.
Was passiert bei einem zu großen Koffer?
Fluggesellschaften können Maße und Gewicht am Flughafen kontrollieren. Ist der Handgepäckkoffer zu groß, zu schwer oder nicht im Tarif enthalten, kann er am Gate in den Frachtraum verladen werden. Dabei können zusätzliche Gebühren entstehen. Miss und wiege den vollständig gepackten Koffer daher bereits zu Hause.



