Für klassisches Backpacking mit längeren Fußwegen ist der Osprey Farpoint 40 am praktischsten und beliebtesten weil sein verstellbares Tragesystem, der gepolsterte Hüftgurt und der stabile Rahmen das Gewicht besser verteilen. Der tomtoc Navigator-T66 40L passt besser, wenn dein Rucksack wie ein Koffer funktionieren soll. Möglichst leicht und kompakt reist du mit dem CabinZero Classic 36L.
3 Empfehlungen im Überblick
Für längere Wege: Osprey Farpoint 40
Der Osprey Farpoint 40 bietet das stärkste Tragesystem der uns bekannten Rucksäcke. Ein Rahmen, ein gepolsterter Hüftgurt und die anpassbare Rückenlänge helfen dabei, das Gewicht nicht nur über die Schultern zu tragen. Außerdem ist die Verarbeitung der Osprey Produkte sehr gut und somit sind die Produkte dieser Marke erfahrungsgemäß sehr langlebig.
Beachte aber, dass er mit 1,48 Kilogramm der schwerste Rucksack im Vergleich ist.
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Für organisiertes Reisen: tomtoc Navigator-T66 40L
Der tomtoc lässt sich vollständig wie ein Koffer öffnen und besitzt getrennte Bereiche für Kleidung, Laptop und kleinere Reiseutensilien. Wir nutzen ein sehr ähnliches Modell selbst auf einer Weltreise und finden besonders praktisch, dass er die Übersicht eines Koffers mit der Beweglichkeit eines Rucksacks verbindet.
Wichtigste Einschränkung: Das Tragesystem ist weniger stark auf langen Wanderungen und dauerhaft schwere Beladung ausgerichtet als beim Osprey. Dieser Rucksack eignet sich am besten für eine längere Reise nur mit Handgepäck bei der nicht ständig die Orte gewechselt werden.
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Für möglichst wenig Eigengewicht: CabinZero Classic 36L
Der CabinZero wiegt nur 700 Gramm und bietet trotzdem 36 Liter Volumen. Seine kompakteren Maße und die Kofferöffnung machen ihn interessant für minimalistische Backpacker, die bei verschiedenen Flügen wenig Leergewicht mitnehmen möchten.
Aber: Das einfache Tragesystem bietet weniger Unterstützung als der Osprey wenn der Rucksack schwer beladen oder lange getragen wird.
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Backpacking Handgepäck im Vergleich
| Handgepäck | Beste Wahl für | Außenmaße | Volumen | Gewicht |
| Osprey Farpoint 40* | lange Wege & höheren Tragekomfort | 55 × 35 × 23 cm | 40 l | 1,48 kg |
| tomtoc Navigator-T66* | übersichtliches Packen & Technik | 52 × 34 × 23 cm | 40 l | 1,2 kg |
| CabinZero Classic 36L* | leichtes & kompaktes Backpacking | 45 × 31 × 20 cm | 36 l | 0,7 kg |
So haben wir die Rucksäcke ausgewählt: Ein Modell, wie den tomtoc Navigator-T66 40L verwenden wir selbst auf Weltreise. Aussagen zur Packöffnung, Organisation und Nutzung als Kofferersatz beruhen auf unserer persönlichen Erfahrung. Der Osprey Farpoint 40 und der CabinZero Classic 36L wurden anhand ihrer offiziellen Produktdaten und ihrer unterschiedlichen Einsatzzwecke eingeordnet. Sie wurden von uns nicht selbst im Langzeittest verwendet. Die drei Modelle beantworten bewusst drei verschiedene Fragen: Möchtest du den höchsten Tragekomfort, die übersichtlichste Organisation oder das geringste Leergewicht?
Welche Art von Handgepäck eignet sich zum Backpacking?
Für Backpacking mit Handgepäck eignet sich meistens ein frontseitig aufklappbarer Reiserucksack mit etwa 35 bis 40 Litern.
Ein klassischer Wanderrucksack wird oft nur von oben beladen. Dadurch musst du unterwegs unter Umständen einen großen Teil des Inhalts herausnehmen, um an Kleidung im unteren Bereich zu gelangen.
Ein Reiserucksack mit Kofferöffnung lässt sich dagegen vollständig aufklappen. Kleidung, Packwürfel, Kulturbeutel und Technik bleiben besser erreichbar. Gleichzeitig kannst du ihn auf Treppen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf unebenen Wegen auf dem Rücken tragen.
Auch die Größe von 35 bis 40 Litern ist ein sinnvoller Kompromiss:
- groß genug für Kleidung und Reiseutensilien,
- kompakter als ein typischer Trekkingrucksack,
- bei vielen Airlines grundsätzlich als großes Handgepäck nutzbar,
- leichter zu tragen und zu verstauen als Modelle mit 50 oder 60 Litern.
Wir selbst nutzen einen 40l Rucksack um nur mit Handgepäck zu reisen und können uns über nichts beschweren. Wir haben genug Platz für unsere Kleidung und Gegenstände und können ab und zu eine Kleinigkeit einkaufen.
Welcher Rucksack passt zu deiner Reise?
Du trägst dein Gepäck häufig über längere Strecken
Dann ist der Osprey Farpoint 40 die sinnvollste Wahl. Er verbindet das Format eines Handgepäck Reiserucksacks mit wichtigen Eigenschaften eines Backpacking Rucksacks. Die Rückenlänge lässt sich anpassen. Ein stabilisierender Rahmen überträgt einen Teil der Last auf den gepolsterten Hüftgurt, anstatt das gesamte Gewicht auf den Schultern zu lassen. Das ist besonders praktisch, wenn du:
- oft zu Fuß gehst,
- zwischen Busbahnhof, Bahnhof und Flughafen wechselst,
- auch auf unebenen Straßen unterwegs bist,
- den Rucksack regelmäßig voll belädst,
- mehrere Monate mit demselben Gepäckstück reist.
Der Farpoint lässt sich über die große Vorderseite öffnen. Im Inneren halten Kompressionsriemen die Kleidung an ihrem Platz. Dazu kommen ein separates Fach für Laptops bis 16 Zoll, eine Außentasche für schnell benötigte Gegenstände und gepolsterte Griffe. Das Rückenpolster, die Schultergurte und der Hüftgurt lassen sich für den Transport verstauen. Dadurch hängen die Gurte im Gepäckfach oder bei einer ausnahmsweisen Aufgabe des Rucksacks nicht frei herum.
Größter Nachteil ist das Leergewicht mit 1,48 Kilogramm. Bei einem erlaubten Gesamtgewicht von acht Kilogramm bleiben beispielsweise noch 6,5 Kilogramm für den Inhalt. Wer leicht packt und den Rucksack nur kurze Strecken trägt braucht das aufwendigere Tragesystem vielleicht nicht.
Geeignet für: klassisches Backpacking, längere Fußwege und häufige Ortswechsel.
Nicht geeignet für: Reisende, für die jedes Gramm Leergewicht entscheidend ist.
Nimm den Osprey, wenn du den Rucksack oft über längere Strecken trägst und ein belastbares Tragesystem wichtiger ist als ein möglichst geringes Leergewicht.
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Du möchtest einen Koffer auf dem Rücken
Dann ist der tomtoc Navigator-T66 40L am praktischsten. Sein entscheidender Vorteil ist die Kombination aus großer Kofferöffnung und verschiedenen getrennten Fächern. Das Hauptfach lässt sich vollständig öffnen. Dadurch kannst du Kleidung ähnlich wie in einen kleinen Koffer einlegen. Ein separater Technikbereich nimmt laut Hersteller einen Laptop bis 17,3 Zoll auf. Kleinere Front- und Außentaschen bieten Platz für Ladegeräte, Dokumente, Kopfhörer oder andere häufig benötigte Gegenstände.
Für uns ist diese Aufteilung praktisch, weil nicht jedes Mal der gesamte Rucksack ausgeräumt werden muss wenn man etwas braucht oder an der Sicherheitskontrolle etwas aus dem Rucksack geholt werden muss. Der tomtoc eignet sich deshalb gut für Reisen, bei denen du regelmäßig, aber nicht ständig zwischen verschiedenen Unterkünften wechselst.
Er passt besonders zu Backpackern, die hauptsächlich mit Flugzeug, Fernbus und Zug unterwegs sind und nur mittlere Strecken zu Fuß zurücklegen. Der Rucksack hat eine gepolsterte Rückseite, konturierte Schultergurte und einen Brustgurt. Ein lasttragender, gepolsterter Hüftgurt wie beim Osprey gehört aber nicht zu den genannten Ausstattungsmerkmalen. Das bedeutet: Für normale Wege durch Flughäfen und Städte ist der tomtoc gut handhabbar. Bei stundenlangem Tragen oder sehr schwerer Beladung verteilt der Osprey das Gewicht besser.
Geeignet für: Weltreisen mit vielen Transportmitteln, übersichtliches Packen und Reisende mit Laptop.
Nicht geeignet für: lange Wanderungen und dauerhaft schweres Gepäck.
Nimm den tomtoc, wenn du hauptsächlich zwischen Flughafen, Bahn, Bus und Unterkunft wechselst und deine Kleidung sowie Technik übersichtlich organisieren möchtest.
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Du möchtest möglichst leicht reisen
Der CabinZero Classic 36L ist mit 700 Gramm der leichteste Rucksack im Vergleich. Gegenüber dem Osprey sparst du rund 780 Gramm, die du stattdessen für Kleidung, Technik oder andere Reiseutensilien nutzen kannst. Seine Maße von 45 × 31 × 20 Zentimetern fallen kompakter aus als bei den beiden 40-Liter-Modellen.
Mit 36 Litern musst du beim Packen stärker reduzieren. Für warme Länder, leichte Kleidung und Reisen mit regelmäßiger Waschmöglichkeit kann das Volumen absolut ausreichen. Der CabinZero bietet:
- eine große Kofferöffnung,
- seitliche Kompressionsriemen,
- ein Fach für Geräte bis 15,6 Zoll,
- eine schnell erreichbare Fronttasche,
- obere und seitliche Tragegriffe,
- abschließbare Reißverschlussschieber.
Seine Stärke ist nicht eine besonders umfangreiche Ausstattung, sondern die einfache und leichte Konstruktion. Dadurch eignet er sich gut für Reisende die minimalistisch reisen und keinen schweren Technikbereich benötigen.
Der Kompromiss liegt beim Tragekomfort. Der Hersteller nennt belüftete Schultergurte, aber keinen lasttragenden gepolsterten Hüftgurt oder stabilisierenden Rahmen. Mit zunehmendem Gewicht liegt die Last deshalb stärker auf den Schultern.
Geeignet für: Minimalisten, warme Reiseziele und häufige Flugreisen mit knappen Gewichtsgrenzen.
Nicht geeignet für: schwere Beladung und lange Tragestrecken.
Nimm den CabinZero, wenn du minimalistisch packst, häufig fliegst und möglichst wenig Gewicht für den Rucksack selbst verbrauchen möchtest.
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Backpacking Handgepäck Empfehlung
Entscheidend ist nicht nur, dass viel in den Rucksack passt, sondern auch, wie angenehm sich das Gepäck nach mehreren Kilometern noch tragen lässt. Deshalb ist der Osprey Farpoint 40 für klassisches Backpacking die stärkste Gesamtempfehlung. Das anpassbare Tragesystem, der Rahmen und der gepolsterte Hüftgurt unterscheiden ihn deutlich von einfachen Reiserucksäcken.
Der höhere Komfort ist aber nicht für jeden notwendig. Nur wenn du viel mit deinem Rucksack unterwegs sein willst, ist ein höherer Tragekomfort sehr viel angenehmer für deine Schultern. Der tomtoc Navigator ist für längere Reisen nur mit Handgepäck ideal, weil er Gepäck perfekt ordnet und ein Laptopfach bietet.
Worauf solltest du beim Backpacking Handgepäck achten?
Tragekomfort vor maximalem Volumen
Ein Rucksack mit 40 Litern kann schnell schwer werden. Deswegen reicht es nicht, nur auf die Polsterung der Schultergurte zu achten. Für längere Wege sind hilfreich:
- anpassbare Rückenlänge,
- gepolsterter Hüftgurt,
- Brustgurt,
- stabiler Rahmen oder eine feste Rückenplatte,
- körpernaher Sitz,
- Belüftung am Rücken.
Ein Hüftgurt erfüllt seinen Zweck nur, wenn der Rucksack richtig eingestellt ist und die Last tatsächlich auf dem Becken liegt. Aber dann finden wir, dass ein Hüftgurt wirklich eine sehr gute Lösung ist um Gewicht angenehmer zu verteilen.
Leergewicht mitrechnen
Der Unterschied zwischen dem CabinZero und dem Osprey beträgt 780 Gramm. Bei einer niedrigen Gewichtsgrenze ist das relevant. Ein höheres Leergewicht kann trotzdem sinnvoll sein, wenn du dafür ein besseres Tragesystem erhältst. Entscheidend ist, ob du dein Gepäck oft trägst oder vor allem transportierst.
Platz für einen Tagesrucksack einplanen
Ein 36- oder 40-Liter-Rucksack ist für einen kurzen Stadtausflug zu groß. Ratsam ist, nicht den gleichen Rucksack auf längeren Reisen für den Alltag vor Ort und für die Reise als solche zu nutzen. Praktisch sind deswegen:
- ein faltbarer Tagesrucksack,
- eine Umhängetasche oder Bauchtasche,
- ein kleiner persönlicher Gegenstand,
- ein kompatibler Zusatzrucksack.
Nicht bis zur Grenze packen
Ein Rucksack kann sich durch Kleidung, Außentaschen oder eine Flasche über seine Herstellermaße hinaus ausdehnen. Kompressionsriemen helfen dabei, den Inhalt näher am Rücken zu halten, ersetzen aber keine Kontrolle der tatsächlichen Außenmaße. Lasse etwas Reserve, damit du unterwegs Lebensmittel, Wasser oder kleinere Einkäufe verstauen kannst.
Am besten ist es natürlich, wenn du extra mehr Platz lässt, damit der Rucksack sich auch noch etwas zusammendrücken lässt. So kannst du ihn zum Beispiel unter dem Vordersitz im Flieger verstauen, auch wenn die Maße um 2-3 cm überschritten wurden.
Reichen 40 Liter für eine Weltreise?
Ja, 40 Liter können für eine Weltreise vollkommen ausreichen, wenn du regelmäßig wäschst, deine Packliste an das Klima anpasst und dich auf die minimalsten Lösungen beschränkst. Für uns funktioniert Backpacking mit Handgepäck besonders gut bei:
- überwiegend warmen Reisezielen,
- schnell trocknender Kleidung,
- wenigen Schuhen,
- kleinen und wenig Kosmetikbehältern,
- kompakter Technik,
- regelmäßiger Waschmöglichkeit.
Schwieriger wird es bei kalten Regionen, Campingausrüstung oder besonderen Sportarten. Dicke Kleidung, Schlafsack und mehrere feste Schuhe benötigen mehr Platz.
Der Vorteil eines begrenzten Rucksacks besteht darin, dass du weniger transportierst und bei jedem Ortswechsel schneller gepackt bist. Nachteil ist, dass jeder Gegenstand ganz bewusst gewählt werden muss.
Das muss du über Handgepäck beim Backpacking wissen
Wie viel Liter sollte ein Backpacking-Handgepäck haben?
Für Reisen nur mit Handgepäck sind etwa 35 bis 40 Liter ein sinnvoller Bereich. Weniger Volumen verlangt eine sehr reduzierte Packliste. Größere Rucksäcke überschreiten oft die erlaubten Maße oder verleiten zu zu schwerem Gepäck.
Ist ein Trekkingrucksack als Handgepäck geeignet?
Das hängt von seinen Außenmaßen ab. Viele Trekkingrucksäcke sind lang und schmal gebaut und können trotz passender Literzahl die erlaubte Höhe überschreiten. Ein rechteckiger Reiserucksack nutzt die typischen Kabinenmaße besser aus und lässt sich übersichtlicher packen. Nachteil ist natürlich, dass du dann vor Ort keinen Trekkingrucksack hast.
Sind 40 Liter bei jeder Airline als Handgepäck erlaubt?
Nein, die Literzahl ist nicht entscheidend. Maßgeblich sind die tatsächlichen Außenmaße, das Gewicht und dein gebuchter Tarif.
Brauche ich beim Backpacking ein Laptopfach?
Wir empfehlen es und reisen nur so ja, aber nur wenn du einen Laptop oder ein größeres Tablet mitnimmst. Ein separates Technikfach erleichtert den Zugriff an der Sicherheitskontrolle. Ohne Laptop kannst du den Platz der Polsterung für Kleidung oder andere Dinge nutzen oder einen einfacheren und leichteren Rucksack wählen.



