Grundsätzlich können viele Dinge als Handgepäck gelten: ein kleiner Koffer, ein Rucksack, eine Reisetasche, eine Laptoptasche oder eine Handtasche sind da nur Beispiele. Entscheidend ist nicht die Taschenart, sondern ob Größe, Gewicht und Anzahl der Gepäckstücke zu den aktuellen Regeln deiner Airline und deinem Tarif passen.
Generell wird beim Handgepäck meist zwischen einem größeren Kabinengepäckstück und einem kleineren persönlichen Gegenstand unterschieden. Das größere Gepäckstück kommt in der Regel ins Gepäckfach über den Sitzen. Der persönliche Gegenstand muss meist unter den Sitz vor dir passen. Erfahre hier, inwiefern Handgepäck gewogen wird.
Diese Taschen können als Handgepäck erlaubt sein
Als Handgepäck kommen häufig folgende Taschen infrage:
- Handgepäckkoffer
- Rucksack
- weiche Reisetasche
- Laptoptasche
- Handtasche
- Umhängetasche
- Weekender
- Duffelbag
- Sporttasche, z.B. eine Tennistasche
Eine weiche Tasche ist oft praktischer als ein harter Koffer, weil sie sich leichter unter dem Sitz oder im Gepäckfach verstauen lässt. Trotzdem darf sie nicht zu groß oder zu schwer sein.
Eigentlich kannst du alles, was bepackt werden kann und in die erlaubten Maße der Airline und deines Tarifes fällt, als Handgepäck nehmen. Es gibt keine Regel, die ein bestimmtes Gepäckstück als Handgepäck nicht erlaubt. Größe und Gewicht sind die zentralen Orientierungspunkte und nicht die Definition eines Begriffes oder eine Taschen- oder Kofferart. Hier haben wir das alles nochmal für Kinderkoffer überprüft.
Worauf du vor dem Flug achten solltest
Wichtig für die beste Tasche sind die offiziellen Maße, das erlaubte Gewicht und die Frage, ob dein Tarif ein oder zwei Kabinenstücke erlaubt. Je nach Airline kann zum Beispiel ein kleiner Rucksack als persönlicher Gegenstand kostenlos mitgeführt werden, während ein größerer Trolley für das Kabinenfach extra gebucht werden muss. Bei anderen Airlines ist ein Handgepäckstück plus persönlicher Gegenstand erlaubt. Prüfe deshalb zwingend die aktuellen Bestimmungen, die für dich gelten. Mach das am zuverlässigsten hier.
Was als Handgepäck problematisch werden kann
Problematisch sind Taschen, die zu groß, zu schwer oder zu sperrig sind. Auch Außentaschen, Rollen, Griffe und harte Kanten zählen bei den Maßen mit. Eine Tasche kann also leer passend sein, aber gepackt zu groß sein.
Auch mehrere kleine Taschen können am Gate zum Problem werden, wenn nur ein Gepäckstück in deinem Tarif erlaubt ist. In diesem Fall musst du sie eventuell in einer einzigen Tasche verstauen oder für die zusätzlichen Taschen zusätzliche Gepäckkosten bezahlen.
Praktische Orientierung
Für kurze Reisen und mit Aufgabegepäck ist eine weiche Reisetasche oder ein kompakter Rucksack oft sinnvoll. Für mehr Ordnung oder eine Reise nur mit Handgepäck kann ein Handgepäckstück, welches die maximalen Maße effizient ausreizt und gleichzeitig eine gute Einteilung bietet, praktischer sein.
Wenn du nur einen persönlichen Gegenstand mitnehmen darfst, sollte die Tasche sicher unter den Vordersitz passen. Wir haben in der Vergangenheit nur mit dieser Mini-Tasche schon mal einen zweiwöchigen Urlaub auf Rhodos verbracht, ohne das uns irgendetwas gefehlt hat.
Die sicherste Wahl ist immer eine Tasche, die etwas kleiner bleibt als die maximal erlaubten Maße. So vermeidest du Stress bei Kontrolle, Boarding und Verstauen im Flugzeug.
