Ja, richtig: Unsere Weltreise startete nicht mit der Planung des Gepäcks oder dem Packen. Gut, eine ungefähre Route haben wir zuerst skizziert. Aber dann, noch bevor wir darüber nachgedacht haben, wie wir monatelang nur mit Handgepäck reisen oder was wirklich in unsere Rucksäcke muss, stand für uns ein anderer Termin an: Der Besuch im Tropeninstitut. Und weil am Ende immer mehrere Besuche dort, oder auch bei deinem Hausarzt für den Erhalt der notwendigen Reiseimpfungen nötig sind, raten wir dazu, sobald die Entscheidung einer Weltreise oder einer längeren Reise in andere Kontinente feststeht, einen Termin fürs Impfen zu vereinbaren. Unser erster Besuch im Tropeninstitut war schon ein Jahr bevor wir Deutschland verlassen haben.
Bei einer Weltreise durch verschiedene Länder reicht es nicht, im Internet nach den „Impfungen für eine Weltreise“ zu suchen und eine Liste abzuarbeiten. Auch unser Artikel ersetzt auf keinen Fall eine ärztliche Beratung und ist auch nicht als solche zu verstehen.
‚W elche Impfungen für dich sinnvoll sind hängt von Reisezielen, Reisedauer, Jahreszeit, Reisestil, geplanten Aktivitäten und deinem bereits vorhandenen Impfschutz ab.‘
Aus diesem Grund empfehlen auch das Robert Koch-Institut und das Auswärtige Amt eine individuelle, reisemedizinische Beratung. Darum war für uns der Impf-Termin einer der ersten Schritte der Reisevorbereitung. Wir haben einen ersten Eindruck bekommen, was eine Weltreise wirklich alles mit sich bringt.
Welche Reiseimpfungen braucht man für eine Weltreise?
Die kurze, schnelle Antwort darauf: Es gibt keine allgemeingültige Impf-Liste für jede Weltreise. Lass dich für die Antwort dieser Frage unbedingt medizinisch beraten.
Die ständige Impfkommission STIKO veröffentlicht gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit („DTG“) Empfehlungen zu Reiseimpfungen. Die kannst du hier ausführlich im aktuellen epidemiologischen Bulletin vom Juli 2026 nachlesen. Am Ende dieses PDFs findest du ab Seite 89 über mehrere Seiten Weltkarten mit dem Verbreitungsgebiet der einzelnen Krankheiten. Für einen einfachen und schnellen Überblick finden wir diese Karten besonders hilfreich.
Auch vor Ort im Tropeninstitut haben diese Karten bei der Besprechung unserer Reiseroute und damit einhergehenden, möglichen Reiseimpfungen eine zentrale Rolle gespielt. Wichtig für deine ärztliche Impfempfehlung und Entscheidung ist aber immer das tatsächliche Risiko auf deiner individuellen Route. Bei der reisemedizinischen Beratung wird außerdem geprüft, ob der normale Impfschutz vollständig ist und ob gegebenenfalls Standardimpfungen aufgefrischt werden müssen. Bei uns war das zum einen eine Kombi-Impfung Hepatitis A & B und zum anderen Tetanus.
Vor allem bei einer Weltreise ist das wichtig: Wer mehrere Länder, Klimazonen und Regionen besucht, kann im Verlauf einer Reise sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Risiken begegnen. Aber Basic-Impfungen wie die gegen Wundstarrkrampf, also Tetanus, sind immer notwendig.
Warum wir dafür ins Tropeninstitut gegangen sind
Natürlich findet man zu jedem Land Impf-Empfehlungen im Internet, wir haben sie ja auch in diesem Artikel verlinkt. Für uns ist trotzdem klar, dass wir dieses Thema nicht nur selbst recherchieren und entscheiden wollten. Außerdem wird auch bei der Internet-Recherche ausdrücklich empfohlen, dass man sich ärztlich beraten lässt.
Erwähnenswert ist, dass die Beratung Geld kostet und unmittelbar danach bezahlt werden muss.
‚K eine Sorge: Du bleibst auf den Kosten von circa 30 Euro nicht sitzen, unsere beiden Krankenkassen haben die Rechnung für die Beratung ohne Forderung großer Reisenachweise unmittelbar übernommen.‘
Wenn du kein Tropeninstitut bei dir in der Nähe hast, geh einfach zu deinem Hausarzt. Der kann dich genauso gut beraten und kann dir ebenfalls alle nötigen Impfungen verabreichen.
Eine medizinische, persönliche Beratung ist absolut notwendig, weil du nicht einfach einer allgemeinen Liste aus dem Internet vertrauen solltest, sondern die Fragen klären musst, welche Impfungen für deine Reise-Etappen tatsächlich sinnvoll sind. Wir konnten uns auch über Insektenschutz, Trinkwasser- und Lebensmittelsicherheit sowie generelle gesundheitliche Dos und Donts während der Reise austauschen. Hier haben wir beispielsweise gelernt, dass in Süßwasser verschiedenste gesundheitsgefährdende Bakterien und Viren auftreten können und wir deshalb keinesfalls (so die ärztliche Aussage im örtlichen Tropeninstitut) in Süßwasser schwimmen sollen. Daran haben wir uns auch gehalten. Wir können trotzdem die wunderschönen Wasserfälle besuchen, ohne dass wir in darin, anders als viele andere Touristen, schwimmen.
Wenn du deinen ärztlichen Termin planst, solltest du deswegen möglichst schon eine Vorstellung von deiner Reiseroute und deinem Reise-Typ haben. Je genauer die geplante Reise eingeordnet werden kann, desto individueller kann auch die Beratung ausfallen. Denke außerdem an dein gelbes Impf-Heft. Keine Sorge: Findest du es nicht mehr oder hast es verloren, kannst du deine Krankenkasse und deine bisherigen Ärzte nach deinen Impfdaten anfragen, sodass du rückverfolgen kannst, welche Impfungen du wann erhalten hast. Außerdem wird dir dann vor Ort ein neues Heft ausgehändigt.
Diese Impfungen haben wir für unsere Weltreise bekommen
Wie oben erwähnt haben wir unsere Hepatitis A & B Impfungen aufgefrischt. Sie werden in Deutschland mittlerweile sowieso zusammen verabreicht, auch wenn die Empfehlung für Deutschland eher bei Hepatitis B liegt. Für unsere Weltreise kam dann noch die Notwendigkeit von A dazu. Außerdem mussten wir unsere Tetanus-Impfung auffrischen lassen.
Darüber hinaus haben wir uns für die drei Tollwut Impfungen entscheiden, einfach weil wir aus vorherigen Impfungen nach Asien wussten, dass es sehr viele Straßentiere gibt und wir damals immer ohne diese Impfung unterwegs waren. Wir sind froh, dass wir diesmal nicht ohne Tollwut Impfung reisen, weil gerade auf Bali oder auch in Thailand sehr aggressive Makaken, also Affen, wohnen, die gerne Touristen belagern und leider auch fast täglich zubeißen. Deshalb empfehlen wir auch immer Orte, wie den Monkey Forest in Ubud* zu meiden, wenn kein Risiko eingegangen werden soll.
Wer sich länger in Thailand aufhalten möchte, sollte auch wissen, dass es hier abseits vom Stadtkern großer Städte, wie Bangkok oder Chiang Mai, sehr viele Hunde auf der Straße gibt, die teilweise wirklich gerne mit Touristen spielen beziehungsweise bellend auf sie zugerannt kommen. Da fühlt man sich mit einer Tollwut Impfung sicherer.
Aber Achtung: Falls es doch zu einem Kratzer oder einem Biss mit einem Straßentier kommen sollte, musst du deine Wunde direkt 15 Minuten unter warmen Wässern sanft in kreisenden Bewegungen mit Seife auswaschen. Dann musst du ein Krankenhaus besuchen, weil du dort nochmals eine Tollwut Impfung bekommst und nach drei Tagen sogar noch eine weitere. Wir meiden Orte mit wilden Tieren weitgehend auf unserer Weltreise. Leider hören wir täglich von anderen Reisenden Geschichten über ungeschickte Unfälle.
‚W ir verbringen unsere Zeit ungern im Krankenhaus – Affen haben wir übrigens trotzdem gesehen, sowohl Makaken als auch Paviane.‘
Und dann haben wir uns noch für eine Typhus Impfung entscheiden. Einfach weil wir gerne auf unseren Reisen kulinarisch unterwegs sind und diese Impfung vor einer Infektion mit einer bestimmten Salmonellen-Art schützt, die über Wasser und Essen übertragen werden kann. Ob du diese Impfung oder andere benötigst, solltest du mit einem Arzt klären.
Die vorhandenen Impfungen gegen Krankheiten, die von Mücken übertragen werden, wollten wir nicht. Wir hätten uns gegen Japanische Enzephalitis und Gelb-Fieber impfen können (die beiden letzteren sind besonders in Südamerika relevant) aber wir haben uns dagegen entscheiden, einfach weil gegen Malaria nicht geimpft werden kann und wir uns deswegen sowieso Tag und Nacht maximal gegen Mückenstiche schützen müssen.
Eine weitere Krankheit, die Mücken übertragen, ist das Dengue-Fieber. Dagegen wird aber erst geimpft, wenn man bereits eine Infektion mit der Krankheit hatte. Außerdem haben wir unsere Reise in Asien gestartet und haben im Hinterkopf, dass wir auch während der Reise eine Impfung aufnehmen können. Das Tropeninstitut hat und davor zwar ausdrücklich gewarnt, denn man wisse ja nie, welche Plörre man verabreicht bekommt (Wortlaut), aber da wir internationale Krankenhäuser weltweit schon vor unserer Weltreise kannten, haben wir da genug vertrauen, dass wir keine Plörre verabreicht bekommen. Unsere jetzige Weltreise hat uns in dieser Wahrnehmung bestätigt.
Gegen Malaria haben wir dann noch ein Medikament mitbekommen und wurden aufgeklärt, wann wir das einnehmen sollen (auch nur dann, wenn innerhalb von 72 Stunden kein Arzt erreichbar ist). In so ländliche Gegenden gehen wir in dieser Reise sowieso nicht, das Medikament ist also wohl eher eine mentale Absicherung. Zum Glück haben wir es auch nach über zehn Reisemonaten nicht gebraucht.
Aber: Unsere Impfungen sind unsere persönliche Reisevorbereitung. Sie sind keine Impf-Empfehlung für dich und jeden, der eine Fernreise plant.
Was bei einer reisemedizinischen Beratung geklärt werden sollte
Eine gute Beratung beschränkt sich nicht darauf, einige Impfstoffe aufzuzählen. Sie betrachtet die Reise als Ganzes.
| Thema | Warum es wichtig ist |
| Reiseroute | Erkrankungsrisiken unterscheiden sich von Land zu Land & innerhalb eines Landes. |
| Reisedauer | Ein mehrmonatiger Aufenthalt wird anders bewertet als ein zweiwöchiger Urlaub. |
| Reisestil | Backpacking, längere Aufenthalte in ländlichen Regionen oder enger Tierkontakt bringen andere Risiken mit als eine Hotelreise. |
| Jahreszeit | Manche Infektionsrisiken verändern sich saisonal, insbesondere Krankheiten, die von Mücken übertragen werden. |
| Vorhandener Impfschutz | Die Reiseberatung ist laut RKI auch eine Gelegenheit, Lücken bei Standardimpfungen zu erkennen. |
| Reiseimpfungen | Abhängig von Route & Risiko können zusätzliche Impfungen sinnvoll sein. |
| Malaria & Mückenschutz | In entsprechenden Regionen kann neben Impfungen auch eine medikamentöse & andere Prophylaxe Thema sein. |
| Einreisevorschriften | Für einzelne Reisewege oder Länder können Impfnachweise eine Rolle spielen. |
Welche Punkte tatsächlich relevant sind, muss individuell beurteilt werden. Nimm dir vor deiner Reise unbedingt genug Zeit, diese Aspekte zu besprechen.
Besonders diskutiert: Tollwut Impfung und die Kosten
Kaum eine Reiseimpfung ist in Reisegruppen und auf Social Media so oft Thema wie die Tollwut Impfung. Auch wir haben uns damit beschäftigt – vor allem, nachdem wir beide schon mehrmals in Ländern mit hohem Tollwut Risiko unterwegs waren, immer ohne Impfung. Bei so umstrittenen Impfungen begegnet einem schnell Halbwissen.
‚E rst kürzlich haben wir auf Instagram wieder sinngemäß gelesen, dass eine Tollwut Impfung von der Krankenkasse grundsätzlich nicht übernommen werde. So pauschal stimmt das nicht.‘
Ob eine Tollwutimpfung bei einer privaten Reise bezahlt wird, hängt unter anderem von deiner Krankenkasse und deren Bedingungen ab. Weil wir uns gegen Tollwut geimpft haben und uns informieren mussten, wissen wir, dass nahezu jede Krankenkasse notwendige Reiseschutzimpfungen wie die Tollwutimpfung übernimmt. Das kannst du einfach im Internet nachlesen oder bei deiner Krankenkasse anrufen und nachfragen. Das gilt auch für alle anderen Reiseimpfung sowie die Beratung.
Übernimmt die Krankenkasse Reiseimpfungen?
Auch hier gibt es keine pauschale Antwort für alle Versicherten. Aber: Unsere Erfahrung ist, dass wir gar nichts selbst bezahlen mussten. Zwar mussten wir das Geld vorstrecken, haben aber immer alles problemlos von unseren Krankenkassen erstattet bekommen, ganz ohne Nachweis, weil wir zu dem Zeitpunkt noch keinen Flug gebucht hatten. Denk dir also keinesfalls, dass du, um Geld zu sparen, keine ärztliche Beratung machst und dir die Impfungen sparst.
Bei privaten Auslandsreisen können sich die Leistungen zwischen den Krankenkassen unterscheiden – frag also bei deiner eigenen Kasse nach. Fast alle Kassen erstatten die von der STIKO empfohlenen Reiseimpfungen als zusätzliche Leistung, meist vollständig. Falls du dir unsicher bist oder die Recherche im Internet keine Antwort bringt, frag deine Krankenkasse konkret nach folgenden drei Punkten: Wird der Impfstoff übernommen? Wird die ärztliche Impfleistung übernommen? Wird die reisemedizinische Beratung bezahlt?
Warum man mit den Impfungen nicht bis kurz vor der Weltreise warten sollte
Bei einer Weltreise würden wir den Termin im Tropeninstitut nicht als letzten Punkt vor dem Abflug einplanen. Je nach benötigter Impfung können mehrere Termine notwendig sein, bei Tollwut sind es drei. Außerdem müssen gewisse Abstände eingehalten werden und nicht alle Impfungen sind einfach miteinander kombinierbar.
Das Auswärtige Amt empfiehlt ausdrücklich, reisemedizinische Vorsorgemaßnahmen mit ausreichendem Abstand zur geplanten Reise zu besprechen. Das Thema gehört deswegen an den Anfang der Vorbereitung und nicht zwischen Auswahl des Gepäcks und Packliste.
Was wir aus dem Termin für unsere Weltreise mitgenommen haben
Für uns war eine Erkenntnis besonders wichtig: Eine Weltreise medizinisch vorzubereiten bedeutet nicht, möglichst viele Impfungen mitzunehmen. Es geht darum, die eigene Route realistisch zu betrachten und die tatsächlichen Risiken gemeinsam mit jemandem einzuordnen, der sich damit auskennt. Darum würden wir bei einer längeren Reise jederzeit wieder eine individuelle, reisemedizinische Beratung wählen.
Trotzdem bleibt noch etwas hängen: Nicht jede Behauptung stimmt so. Was wir dort erfahren haben, ist die Sicht aus Deutschland auf die Dinge. Ja, diese Sicht ist mit Sicherheit 100 % legitim und richtig. Dennoch haben wir schnell gemerkt, dass vieles einfach auch unserem deutschen Komfort geschuldet ist. Du musst nicht alles bis aufs kleinste Detail in ausreichenden Mengen dabei haben, vor allem wenn du nur mit Handgepäck reist.
‚N ahezu jedes Medikament und Insektenschutzmittel ist überall sehr billig erhältlich. Auch von großen, bekannten Firmen, die es in Deutschland gibt.‘
Uns ist bewusst, dass der Produktionsstandort der in Deutschland vertriebenen Medikamente oft ein anderer ist. Trotzdem möchten wir dir einfach mitgeben, dass Menschen überall auf der Welt sich ein gesundes Leben wünschen und zumindest versucht wird immer die nötige Infrastruktur bereit zu stellen. Wenn du Medizin in großen Apotheken-Ketten kaufst, sind diese mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit wild zusammengemixt.
Spare nicht bei ärztlicher Beratung und Impfungen
Welche Reiseimpfung für eine Weltreise oder Fernreise sinnvoll ist, solltest du basierend auf einer ärztlichen Beratung mitsamt Route, Reisedauer, Reisestil, vorhandenen Impfungen und deinen individuellen Risiken abwägen. Dieser Artikel stellt keine Beratung dar, sondern zeigt unsere persönlichen Gedanken.
Auch unsere individuellen Entscheidungen sollten kein Beispiel für dich sein, sondern nur unsere ganz persönliche Erfahrung und Perspektive widerspiegeln. Auch wenn wir oft an die deutsche Sicherheit denken, die uns im Tropeninstitut mitgegeben wurde, würden wir diese niemals missen wollen. Viele Informationen aus unseren Gesprächen dort begleiten uns täglich auf der Reise und sind für unseren Reisealltag sehr wertvoll. Zögere also nicht, noch heute deinen Termin zu vereinbaren, wenn du eine Reise planst.
Was du über Impfungen für eine Weltreise wissen musst
Eine pauschale Impf-Liste für jede Weltreise gibt es nicht. Welche Reiseimpfungen sinnvoll sind, hängt unter anderem von den geplanten Ländern, der Reisedauer, dem Reisestil, möglichen Expositionsrisiken und dem bestehenden Impfschutz ab.
Eine individuelle reisemedizinische Beratung ist bei einer längeren Reise durch unterschiedliche Länder sehr sinnvoll. Laut RKI kann sie bei spezialisierten Ärztinnen und Ärzten, Tropeninstituten und teilweise Gesundheitsämtern erfolgen. Dort kann die geplante Route individuell bewertet werden.
Ja. Das RKI bezeichnet eine Reiseimpfberatung ausdrücklich auch als gute Gelegenheit, den allgemeinen Impfstatus zu kontrollieren und mögliche Lücken bei den Standardimpfungen zu schließen.
Nein. Auch die Tollwutimpfung wird nicht pauschal für jede Weltreise empfohlen. Ob eine vorbeugende Impfung sinnvoll ist, hängt vom Reiseziel und dem individuellen Expositionsrisiko ab und sollte reisemedizinisch beurteilt werden.
Das hängt von der Krankenkasse und den jeweiligen Voraussetzungen ab. Reiseimpfungen können freiwillige Zusatzleistungen der gesetzlichen Krankenkassen sein. Deswegen sollte man vor der Beratung beziehungsweise Impfung direkt bei der eigenen Krankenkasse nachfragen, welche Kosten für Beratung, Impfstoff und ärztliche Impfleistung übernommen werden. Bei uns wurde alles übernommen.
Besser nicht. Je nach empfohlenem Impfstoff können mehrere Impfungen beziehungsweise Termine notwendig sein. Außerdem müssen zunächst Route, vorhandener Impfschutz und persönliche Risiken beurteilt werden. Deshalb würden wir das Thema – wie bei unserer eigenen Weltreise – eher an den Anfang der Reisevorbereitung setzen.
Online-Recherche ist hilfreich, ersetzt aber keine individuelle reisemedizinische Beratung. Die offiziellen Empfehlungen unterscheiden nach Ländern und konkreten Risiken, und zusätzlich spielen persönliche Voraussetzungen und der vorhandene Impfschutz eine Rolle.
Für uns war wichtig zu verstehen, dass es nicht darum geht, für eine Weltreise möglichst viele Impfungen zu bekommen. Entscheidend ist, die eigene Route und die tatsächlichen Risiken individuell einzuordnen.
