Ja, ein gewöhnlicher Fahrrad-, Ski- oder Motorradhelm darf normalerweise im Handgepäck transportiert werden. Helme gelten nicht ausdrücklich als verbotene Gegenstände für das Kabinengepäck. Entscheidend sind vor allem die Handgepäck Bestimmungen der ausführenden Airline.
Der Helm muss zur gebuchten Gepäckmenge passen
Ein Helm erhält normalerweise keine eigene kostenlose Handgepäckfreigabe. Er muss deshalb in den Handgepäckkoffer oder Rucksack passen oder als eines der erlaubten Gepäckstücke mitgeführt werden.
Fluggesellschaften legen selbst fest, wie viele Gepäckstücke erlaubt sind und welche Maße und Gewichte gelten. Sportausrüstung, wie ein Helm, darf beispielsweise bei Ryanair als Kabinengepäck mitgenommen werden, wenn sie innerhalb der gebuchten Handgepäckgrenzen bleibt. Wenn du also einen Handgepäckkoffer mitnehmen darfst und einen Helm mitnimmst, dann darfst du, ohne ein weiteres zusätzlich zu buchen, kein weiteres Gepäckstück mehr mit in die Kabine nehmen.
Darf der Helm separat getragen werden?
Darauf solltest du dich nicht verlassen. Ein separat getragener Helm kann am Gate als zusätzliches Handgepäckstück gewertet werden, wie Ryanair es macht. Also besonders bei günstigen Tarifen ist häufig nur eine kleine Tasche enthalten. Am sichersten ist es deshalb, den Helm vollständig im erlaubten Handgepäck zu verstauen oder vorab bei der Airline zu prüfen, ob er zusätzlich mitgeführt werden darf.
Fahrradhelm, Skihelm oder Motorradhelm
Für gewöhnliche Fahrrad- und Skihelme gelten grundsätzlich dieselben Handgepäckregeln. Motorradhelme sind meist größer und können deshalb schneller die erlaubten Maße überschreiten.
Den Helm vor Beschädigungen schützen
Verstaue den Helm im besten Fall in einem Stoffbeutel oder einer geeigneten Schutzhülle oder Sporttasche. Der Innenraum kann mit weicher Kleidung ausgefüllt werden. Prüfe unbedingt vor dem Flug die aktuellen Maße, Gewichtsvorgaben und erlaubte Anzahl der Gepäckstücke bei der tatsächlich ausführenden Airline.



